Onkozentrum verbessert medizinische Versorgung

Gesundheit

Eine lange ungenutztes Gebäude wird bis 2020 umgebaut. 20 Millionen Euro werden investiert.

Der Bezirk erhält das modernste Krebszentrum Berlins. Unmittelbar am Krankenhaus Köpenick wurde hierfür der Grundstein für das neue Onkologische Zentrum Berlin gelegt. Es handelt sich dabei um ein Gemeinschaftsprojekt des Diagnostisch-Therapeutischen Zentrums Berlin und der DRK-Kliniken Köpenick. Mit dem neuen Zentrum sollen beschwerliche Wege von einem zum anderen Arzt und belastende Doppeluntersuchungen der Vergangenheit angehören. In dem neuen Onkozentrum begleiten Klinik- und niedergelassene Ärzte verschiedener Fachrichtungen die Krebspatienten von der Diagnose bis zur Therapienachsorge. Die Behandlung steht dabei allen Patienten unabhängig von ihrer Versicherungsart offen – ambulant und stationär.

„Dank moderner Medizintechnik sind heute die Möglichkeiten der Früherkennung und der Behandlung und somit die Heilungschancen bei einer Krebserkrankung deutlich besser als in früheren Jahrzehnten. Dieses neue Krebszentrum verbessert die Lebensqualität der Menschen“, sagte Bezirksbürgermeister Oliver Igel bei der Grundsteinlegung. Um das Onkozentrum zu einem Ort der Spitzenmedizin zu entwickeln soll es ein umfassendes diagnostisch-therapeutisches Angebot mit Geräten modernster Technik geben. Eine spezielle Software soll die diagnostischen und therapeutischen Modalitäten miteinander verknüpfen. Neben moderner Technik sollen die Patienten ganz menschlich mit Rat unterstützt werden. „Die Diagnose Krebs ist für jeden Betroffenen erst einmal ein Schock, eine nicht nur körperliche, sondern auch seelische Krisensituation“, sagte Bezirksbürgermeister Igel. Oberin Doreen Fuhr, Vorsitzende der DRK-Schwesternschaft Berlin ergänzte: „Die Politik fordert es bereits seit Langem: eine verstärkte sektorenübergreifende Zusammenarbeit. Unsere Patienten wünschen sich, dass sie mehr durch ihren Behandlungsprozess geleitet werden.“

Das neue Onkozentrum stärkt nicht nur die medizinische Krebsversorgung in Berlin. Sie wird auf die ganze Stadt und das Umland Wirkung entfalten. Für den Bezirk Treptow-Köpenick wird ein medizinisches Highlight geschaffen: „Mit dem OZB, das direkt an den DRK-Kliniken Berlin-Köpenick angeschlossen ist, stärken wir eine interdisziplinäre Versorgung von onkologischen Patienten im Berliner Südosten“, betonte der ärztliche Direktor des Krankenhauses Köpenick, Professor Matthias Pross.

Das Onkozentrum soll bis 2020 fertig gebaut und eröffnet werden. Insgesamt werden etwa 20 Millionen Euro am Standort investiert. Für das Krankenhaus Köpenick ist dieses neue Zentrum eine weitere Aufwertung. Weitere Planungen zur Verbesserung der medizinischen Versorgung existieren bereits. So soll die Rettungsstelle umfassend saniert und erweitert werden. 

 
 
 

 

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