Kopf hoch!

Wahlen

Seit Sonntag, 31. Juli, 0 Uhr sieht die Stadt anders aus. Ab diesem Zeitpunkt duften Wahlplakate gehängt werden. Und von diesem Angebot wurde reichlich Gebrauch gemacht.

Die SPD Treptow-Köpenick war mit tatkräftiger Unterstützung der Jugendorganisation Jusos ab Mitternacht unterwegs und hängte die Plakate mit den Bildern der Kandidaten und Wahlslogans. Um Punkt 0 Uhr hängte ich mein erstes Plakat am Rathaus Treptow auf. In der gleichen Nacht hingen im gesamten Bezirk mehrere hundert SPD-Plakate. Am Morgen machten wir nach einem Frühstück weiter.
Die historische Altstadt Köpenick haben wir bisher ausgelassen. Aber auch die anderen Parteien waren aktiv. Insbesondere die CDU begann eine enorme Materialschlacht, die auch die kleinsten Nebenstraßen nicht ohne CDU-orange ließ. Allen Parteien ist bewusst, dass mit Plakaten keine Wahl zu gewinnen ist. Die Aufmerksamkeit für die bevorstehende Wahl wird gesteigert, Namen von Kandidaten bekannt gemacht und dann informiert sich vielleicht der eine oder andere über Kandidaten und Ziele.
Die Plakatierung kostet viel Kraft: das Reinigen der alten Pappen, das Kleben der neuen Plakate und schließlich die Plakate auf die Masten wuchten - Zeitaufwand und Anstrengung pur für die vielen Ehrenamtlichen. Und am Ende müssen sie alle auch wieder abgenommen und eingelagert werden. Nicht nur deshalb sollten die Parteien bis zur nächsten Wahl - die Bundestagswahl ist schon in zwei Jahren - überlegen, ob sich die Parteien auf geringere Obergrenzen für Plakatierungen verständigen können und ob wir bestimmte Gebiete auch komplett von Plakaten freihalten wollen - beispielsweise die touristisch bedeutsame Altstadt Köpenick.

 
 
 

 

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