Eine Einladung für alle Generationen

Bezirk

Die Restaurierung und Sanierung der historischen Gebäude des Strandbades Müggelsee werden 2026 abgeschlossen.

2026 werden große Bauvorhaben im Bezirk fertiggestellt, von denen alle profitieren

„Eine Stadt, die nie schläft“, so wird seit Jahrzehnten New York beschrieben. Das Zitat meint  nicht nur, dass immer irgendwo etwas los ist, sondern auch, dass sich die Stadt ständig verändert. Berlin lässt sich nicht mit New York vergleichen und will es auch nicht unbedingt. Aber dass sich Großstädte ständig verändern – das gilt für New York wie für Berlin und das gilt auch innerhalb Berlins für die Bezirke. Bereits seit mehr als einem Jahrzehnt ziehen immer mehr Menschen direkt nach Berlin oder in das Umland – viele haben einen Job, eine Ausbildung oder einen Studienplatz bekommen und sorgen für ein enormes Bevölkerungswachstum, das bereits in den neunziger Jahren erwartet wurde, aber dann gar nicht kam.

Jetzt sind die Menschen da und haben sowohl die Bezirke als auch die gesamte Stadt vor Herausforderungen gestellt. Besonders Kita- und Schulplätze wurden in kurzer Frist gebraucht – und die Stadt kam gar nicht so schnell hinterher, wie Wohnungen errichtet wurden. Inzwischen sind so viele Kitaplätze geschaffen worden, dass freie Plätze angeboten werden können und sich der Senat sogar dafür entscheiden konnte, den Betreuungsschlüssel in den Kitas zu verbessern. In zwei Schritten wird 2026 die Zahl der Kinder, die von einer Fachkraft betreut wird, auf 4,1 Kinder abgesenkt. Also: individuellere Betreuung und mehr Spielräume für pädagogische Arbeit. Das was also zunächst nur ein Ausbau von Plätzen bedeutet hat, wird jetzt zur Qualitätsverbesserung genutzt. Es ist ein wichtiges Signal in die Bevölkerung: Entscheidet Euch wieder für mehr Kinder – gute Betreuungsplätze sind vorhanden.

Das Jahr 2026 steht für unseren Bezirk im Zeichen zahlreicher Infrastrukturprojekte, die fertiggestellt werden und Angebote für die Breite unserer Bevölkerung sind. Senat und Bezirk haben in eine Reihe wichtiger Bauvorhaben investiert, die uns nun auf Dauer zur Verfügung stehen. Bei den Schulneubauten profitieren nicht allein die Schülerinnen und Schüler, sondern auch Sportvereine. Die neu gebauten Sporthallen stehen für die Sportvereinslandschaft im Bezirk nach Schulschluss zur Verfügung und verbessern vielfach die Trainingsmöglichkeiten der Sportvereine – generationenübergreifend.

Das größte Schul- und Sportbauvorhaben, welches 2026 fertig gebaut wird, ist die Adlershofer Gemeinschaftsschule, die auf einem 3,5 Hektar großen Gelände mehr als 1300 Kindern und Jugendlichen sowie 140 Lehrerinnen und Lehrern Platz bieten wird. Zwei Sporthallen mit Außensport- und Freiflächen ergänzen das Bauvorhaben. Die Gemeinschaftsschule hat bereits im Allendeviertel einen Jahrgang gestartet und wird dann zum neuen Schuljahresbeginn 2026/2027 in Adlershof eröffnet.

Bei der Reaktivierung des Schulstandortes Stillerzeile in Hirschgarten wird im kommenden Jahr die neue Zwei-Feld-Sporthalle als erstes fertig. Der gesamte Schulcampus war dort 1970 gebaut, 2003 aber geschlossen worden. Zum Glück wurde das Grundstück nicht abgegeben, aber die Reaktivierung dieses Standortes war für viele Baufirmen eine schwieriges Vorhaben. Nicht weit davon entfernt ist der Neubau der dreizügigen Grundschule mit Sporthalle am Stellingdamm in der Fertigstellung und wird ebenfalls 2026 eröffnet. 432 Schülerinnen und Schüler werden dort künftig unterrichtet. Das Vorhaben ist bereits eine Vorbereitung auf den Wohnungsbau auf dem Güterbahnhofs-Gelände. Später kommt noch eine weiterführende Schule hinzu. In Altglienicke wird 2026 die integrierte Sekundarschule in der Kalker Straße fertig. Dort können 625 Schülerinnen und Schüler unterrichtet werden und erhalten ebenfalls für sich und Sportvereine eine Sporthalle.

Eine neue Sporthalle erhält 2026 auch die Grünauer Schule, deren Schulkomplex ebenfalls sukzessive erweitert wird und in diesem Zuge auch eine neue Sporthalle erhält. Während das Bauvorhaben in Grünau noch durch weitere Neubauten ergänzt werden wird, wird der Erweiterungsneubau der Schule an den Püttbergen in Rahnsdorf 2026 fertiggestellt. Der Neubau wird dort mit dem Bestandsbau verbunden und enthält auch neue moderne naturwissenschaftliche Räume und erschließt den Bestandsbau barrierefrei.

Alle Generationen profitieren aber nicht nur durch neue Sporthallen, die im Bezirk fertig werden. Für Seniorinnen und Senioren wird der Neubau des Kiezklubs in Baumschulenweg eröffnet, für Jugendliche ist nach umfassender Sanierung bereits Ende 2025 in Oberschöneweide der Weiskopff-Klub „WK 14“ wiedereröffnet worden.

Und wirklich für alle ist das Strandbad Müggelsee da. Hier hat sich der Bezirk ein sehr großes, komplexes Denkmalvorhaben vorgenommen und wird es 2026 ebenfalls abschließen können: hier erwartet alle Badebegeisterte ein bezahlbares – bei kostenlosem Eintritt – Angebot, Freizeit und Urlaub am Müggelsee zu verbringen. Gerade für Familien mit kleinem Geldbeutel ist das wichtig. Das Strandbad bekommt eine moderne und ganzjährig nutzbare Infrastruktur. Auch davon sollen alle profitieren, die in Berlin leben und es lieben, dass die Stadt nie schläft.