Meine Halbzeitbilanz (2): Gründung der Bürgerstiftung Treptow-Köpenick

Bezirk

Eine Bürgerstiftung für Treptow-Köpenick – davon habe ich schon 2005 geträumt. Kürzlich habe ich meine damals an das Bezirksamt gerichtete Kleine Anfrage wieder in den Händen gehalten. Ich wollte damals wissen, ob es auch in unserem Bezirk, wie zum Beispiel in Neukölln entsprechende Bemühungen gibt. Neben Neukölln ist auch Lichtenberg ein Bezirk mit Bürgerstiftung. Das Projekt wurde damals nicht zu Ende geführt.

Als eine meiner ersten Amtshandlungen als Bezirksbürgermeister war die Vorbereitung auf die Gründung einer Bürgerstiftung Treptow-Köpenick. Beim Neujahrsempfang 2012 schlug ich die Gründung vor und lud alle Interessierte zu einer Arbeitsgruppe unter meiner Leitung ein. Es hat noch fast zwei Jahre gedauert, bis sie tatsächlich gegründet wurde – was in Stiftungskreisen ein ganz normaler Vorgang ist. Denn eine Stiftungsgründung ist ein sehr verrechtlichter Vorgang. Vieles ist zu beachten: von der Satzung bis zur Kapitalbeschaffung. Inzwischen ist sie gegründet: die Bürgerstiftung Treptow-Köpenick, die sich die Förderung des ehrenamtlichen Engagements in allen Bereichen in Treptow-Köpenick auf die Fahne geschrieben hat. Inzwischen sind mehr als 100 000 Euro Stiftungskapital zusammengekommen, dazu eine fünfstellige Summe an Spenden. Ich bin Schirmherr der Stiftung und gehöre zu den Gründungsstiftern. Noch 2014 wird die Stiftung erste Projekte umsetzen können. Eine Stiftung tut etwas Gutes – für die Ewigkeit. Sie soll nicht beendet werden. Ich hoffe also auf unendlich tolle Projekte zur dauerhaften Unterstützung des Ehrenamtes.

 
 
 

 

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