Umfassender Plan für Schulsanierungen in Treptow-Köpenick

Schule

Der Neubau der Sporthalle für das Anne-Frank-Gymnasium in Altglienicke wurde 2017 fertiggestellt.

Zu den wichtigsten Aufgaben, wenn nicht sogar die wichtigste Aufgabe dieser Wahlperiode ist eine umfassende Sanierung der knapp 50 Schulstandorte in Treptow-Köpenick. Dafür werden die Voraussetzungen geschaffen, um - wie vom Senat vorgesehen - in den nächsten zehn Jahren sämtliche Schulen in Berlin saniert zu haben. Bereits in der Vergangenheit wurden dafür große Anstrengungen unternommen, doch noch immer gibt es an zahlreichen Schulen Sanierungsarbeiten auszuführen und Standorte zu erweitern. Das Bezirksamt hat nun die nächsten Schritte veröffentlicht.

So wurden die Mittel für die so genannte bauliche Unterhaltung der Schulen für die Jahre 2018 und 2019 auf jeweils mehr als zehn Millionen Euro verdoppelt. Das Bezirksamt hat nun die Liste veröffentlicht, was damit geschafft werden soll:

So werden Sanierungen an diesen Standorten fortgesetzt:

  • Treptow-Kolleg (Elektro, Schwachstrom, Räume)
  • Schule an der alten Feuerwache (Elektro- und Schwachstromanlage, Brandschutzmaßnahmen)
  • Schule am Ginkobaum (Sanitär Sporthalle)
  • Schule am Altglienicker Wasserturm (Fassade, Türen, Treppe)
  • Schule am Altglienicker Wasserturm (Gesamtsanierung Sporthalle)
  • Gerhart-Hauptmann-Gymnasium (Fenster, Aula, Brandschutzmaßnahmen)
  • Merian-Schule, Standort Hoernlestr (Sanitär)
  • Merian-Schule, Standort Mittelheide (Sanitär, Dach, Räume, Brandschutzmaßnahmen)
  • Archenhold-Gymnasium (Brandschutzmaßnahmen)
  • Schule am Wildgarten (Gesamtsanierung Schulgebäude: Fassade, Dach, Fenster, Räume, Elektro, Brandschutzmaßnahmen)

Folgende Maßnahmen starten neu:

  • Sonnenblumen-Schule (Hortgebäude: Fassade, Fenster, Dach, Elektro, Schaffung Barrierefreiheit
  • Amtsfeld-Schule (Schaffung Barrierefreiheit, Aufzug)
  • Müggelheimer Schule (Gesamtsanierung Schulgebäude: Fassade, Dach, Brandschutzmaßnahmen, Räume; Sanierung Sporthalle)
  • Schule an der Wuhlheide Plönzeile (Räume, Sanitär, Brandschutzmaßnahmen, Schaffung Barrierefreiheit)
  • Müggelschlößchen-Schule (Fassade Sporthalle)
  • Schule an den Püttbergen (Dach, Brandschutzmaßnahmen)
  • Friedrichshagener Schule (Sicherheitstechnik, Brandschutzmaßnahmen)
  • Schmöckwitzer Insel-Schule (Fassade, Fenster Sporthalle; Schaffung Barrierefreiheit)
  • Fritz-Kühn-Schule (Dach, Aula)
  • Wilhelm-Bölsche-Schule (Brandschutzmaßnahmen)
  • Alexander-von-Humboldt-Gymnasium (Heizung, Trinkwasseranlage)
  • Alexander-von-Humboldt-Gymnasium (Räume, Brandschutzmaßnahmen)
  • Emmy-Noether-Gymnasium (Fassade Sporthalle)

Um schnell Schulplätze neu zu schaffen werden an der Schule an der alten Feuerwache, der Schule am Buntzelberg sowie der Sophie-Brahe-Schule modulare Ergänzungsbauten errichtet. Für das Förderzentrum "Geistige Entwicklung" wird hierfür noch ein geeigneter Standort gesucht.

Gänzlich neue Schulstandorte wird es in den nächsten Jahren im Entwicklungsgebiet Adlershof und bei der Bebauung des Güterbahnhof-Gelände Köpenick geben. Die ehemaligen Schulstandorte in der Keplerstraße in Oberschöneweide, in der Stillerzeile in Hirschgarten und in der Grünen Trift werden nach umfassender Sanierung reaktiviert.

Nicht zuletzt wird auch an den Sport gedacht. Mindestens vier Neubauten von Sporthallen sollen für die Jugendlichen die Sportmöglichkeiten verbessern.

Gegenüber der Presse habe ich dazu erklärt:

„Die Schulsanierung ist eine große Herausforderung, die wir uns mit unserem Hochbaubereich im Bezirksamt gern stellen. Die Mitarbeiterzahl dort wurde erhöht, die Kolleginnen und Kollegen sind motiviert, umfassend die Schulen und Sporthallen zu sanieren und auszubauen. Wir schließen uns mit anderen Bezirken zusammen und bilden einen Regionalverbund zum Schulbau, um effizienter und schneller arbeiten zu können. Ich würde mich auch freuen, wenn die Baufirmen in unserer Region ihre Baukapazitäten erhöhen. Die umfassende Schulsanierung ist auch ein gutes Konjunkturprogramm für unsere Wirtschaft“, sagte Bezirksbürgermeister Oliver Igel.

 
 
 

 

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