Toiletten für alle

Infrastruktur

Der Senat hat entschieden, den Betrieb öffentlicher Toiletten nicht mehr an die Vergabe von Werbeflächen in der Stadt zu koppeln. Es gab zwar an den City-Toiletten der Firma Wall qualitativ nichts auszusetzen und für viele hätte es so auch weitergehen können.

Die Entscheidung wurde anders getroffen und nun gilt es sicherzustellen, dass mit Vertragswechsel zum 1. Januar 2019 in der gesamten Stadt Berlin öffentliche Toilettenanlagen existieren. „Qualitativ und quantitativ ist der Maßstab die bisherige Leistung der Firma Wall. Wir wollen, dass in der gleichen guten Qualität mindestens genauso viele Standorte von öffentlichen Toiletten in unserem Bezirk existieren, wie wir es gewohnt sind“, betont Bezirksbürgermeister Oliver Igel. „Es sollte perspektivisch sogar mehr Standorte geben“, fordert der Bezirksbürgermeister. Dies ist auch vom Senat so vorgesehen, allerdings gibt es Differenzen über den Zeitpunkt. „Als ich davon erfahren habe, dass wir 2019 zunächst sogar mit weniger Toilettenstandorten als zuvor starten könnten, habe ich sofort beim Senat protestiert und gefordert, dass die Standorte erhalten bleiben“, sagte Igel. Die öffentlichen Toiletten in Parks, Grünanlagen, an Bahnhöfen und anderen touristisch bedeutsamen Standorten sind wichtig für Besucher der Stadt, Einheimische und insbesondere für die vielen Menschen mit Behinderungen. „Barrierefreiheit muss gewährleistet werden und gehört heute wie Sauberkeit zur Selbstverständlichkeit bei Forderungen zu öffentlichen Toiletten. Die Benutzbarkeit öffentlicher Toiletten ist bedeutend für die Lebensqualität in Berlin“, sagte Bezirksbürgermeister Oliver Igel. Der Senat zeigte sich gesprächsbereit und bereitet derzeit die endgültigen Listen der öffentlichen Toilettenstandorte ab 2019 vor. Treptow-Köpenick will darin mindestens in der Anzahl der bisherigen Standorte enthalten sein.

 
 
 

 

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